Familienwanderung im Mai

An einem schönen Samstag im Mai konnte ich einen Gutschein meiner Kinder einlösen, dass sie an einem sonnigen Tag mit mir auf einen Berg gehen. Mühsam ausverhandelt hatten wir, dass wir bei Regenwetter umkehren. Geplant hatte ich eine Wanderung auf den großen Sonnstein am Traunsee. Deshalb stiegen wir in Traunkirchen Bahnhof aus dem Zug, aber irgendwie war das die falsche Bahnstation ausgestiegen und der Weg zum Sonnstein viel zu weit.

Der Weg ist das Ziel

Der freundliche Schaffner an derr Bahnstation empfahl uns stattdessen den Weg zur Hochsteinalm, der gleich nach der Eisenbahnunterführung mit einer Stiege durch die Wiese begann und mit 2,5h Wegzeig ausgeschildert ist.

Über Wiesenwege Straßen und an Viehweiden entlang wanderten wir so langsam unserem Ziel entgegen. Unterwegs entdeckten wir Walderdbeeren, Pferde und Schafe. Insgesamt kam uns der Weg ganz schön lang vor. Wer mit dem Auto fährt kann ein ganzes Stück abkürzen ziemlich weit bis zur Alm hochfahren. Kurz nach dem Parkplatz können sich Wanderer für zwei Gehvarianten entscheiden: Entweder der leichte aber langweilige Forstweg, der auch mit dem Kinderwagen zu schaffen ist, oder ein richtiger Wanderweg vorbei am Bach und mitten durch den Wald.

Tiere am Weg als Garant für glückliche Kinder

Irgendwann traten auch wir dann wieder aus dem Wald heraus und sahen die Hochsteinalm in der Ferne. Auf dem letzten Wegstück gings an zahlreichen Tieren vorbei: Yaks mit Jungtieren, Pferde, Esel und sogar zwei Stachelschweine.

Auf der Hochsteinalm setzten wir uns an einen Tisch auf der Terasse und hatten bei Cola und Kuchen einen wunderbaren Ausblick, der zumindest mich für die Mühe des Weges belohnte. Ich konnte auch Beschilderungen für weitere Wanderwege in andere Richtungen entdecken. Fürs nächste Mal?

Merkwürdigerweise  haben wir für den Rückweg dann viel weniger Zeit gebraucht und waren tatsächlich glücklich, als wir dann erschöpft und müde im Zug zurück nach Linz saßen.

Inzwischen ist einige Zeit vergangen und die Kinder vergessen die Mühen des Weges langsam. Hoffentlich kann ich bald wieder eine Wanderungen mit ihnen planen. Gerne würde ich mit ihnen zum Alberfeldkogel gehen, Seilbahn inklusive.

Hast du schon ähnliche Erfahrungen bei Wanderungen mit Kindern gemacht? Schreib doch dazu in die Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.