Marokko verführt! Teil 1

Für viele gilt Marrakesch als Stadt aus 1001 Nacht. Bis ins Jahr 2020 wagten sich auch immer mehr TouristInnen einen Urlaub in dieser pulsierenden Stadt. Dann kam Corona und die TouristInnen blieben aus – ein ganzer Einkommenszweig stand still. Und dennoch oder gerade trotzdem flog ich im November für eine Woche nach Markokko – als Frau – allein.

Voraussetzung für die Einreise

war ein negativer Coronatest und meine Bereitschaft, auf dem Hinweg in Mailand ein Mal den Flieger zu wechseln. In Flughafen holte mich Ibrahim Ait Tamarit ab, der mit Marrakech4tours authentische Tagestouren und Ausflüge anbietet. Er hatte mich vorab zu einem Ausflug in seinen Heimatort Imlil eingeladen, doch was ich dann erlebte, war die beste Woche meines Lebens! Denn Ibrahim ist stammt aus dem Volk der Berber und zeigte mir in den nächsten, was Gastfreundschaft und Herzlichkeit sind.

Nach einer kurzen Pause machte ich einen Bummel in der Medina und ließ mich von einem freundlichen Burschen zu einem traditionellen Hamam führen, in dem ich dann ausgiebig gewaschen wurde – genau das Richtige nach einem langen Flug! Die erste Nacht verbrachte ich im Hotel Riad in einer ruhigen Nebenstraße des großes Djema el Fna, dass sich sehr gut als Ausgangspunkt für Stadtbummel und Ausflüge eignet.

Am nächsten Morgen

fuhr ich mit Ibrahim in die Berge des Atlasgebirges. Wir besuchten einen traditionellen Markt, auf dem alles gekauft und verkauft wird, und zu dem Menschen aus der Umgebung mit Bussen, Mopeds und Eseln – den Ferraris der Berber anreisen. Wir kauften frisches Obst, denn ich war bei seiner Familie zum Mittagessen eingeladen. Die ganze Familie freute sich ehrlich über meinen Besuch und empfing mich sehr herzlich. Ich durfte sehen, wie gekocht wird und ein herrliches Essen mit Couscous, Vor- und Nachspeise genießen. Verständigt haben wir uns sehr lustig mit Händen und Füßen und Ibrahims Dolmetschkünsten.

Am Abend brachte mich Ibrahim ins Hotel Soleil in Imlil und zeigte mir bei einem kurzen Spaziergang seinen Heimatort, der Ausgangspunkt für viele Bergtouren ist. Und auch wir starteten am nächsten Morgen nach einem tollen Frühstück zu einer abwechslungsreichen Wanderung durch die angrenzenden Berge. Besonders beeindruckend waren für mich die endlose Weite und die herrliche Stille. Nichts und niemand war zu sehen oder zu hören. Beim Abstieg kamen wir an einem Fußballplatz mitten im Nichts vorbei und machten ein herrliches Picknick am Wasserfall. Guten Tee bekommt man wirklich überall!

Nach dieser Wanderung

war ich schon mehr als zufrieden, doch Ibrahim hatte sich eine Rundreise für mich ausgedacht und noch seinen besten Freund, auch Ibrahim :-), dazu eingeladen. Und so starteten wir früh am nächsten Morgen zu dritt zu einer Fahrt durch die Berge mit Agadir als Ziel. Während der Fahrt unterhielten wir uns über Gott und die Welt und hatten viel Spaß miteinander. Ich machte viel zu viele Fotos und war unterwegs immer wieder eine Attraktion für die Männer, die in den Cafés und Restaurants große Augen bekamen, wenn ich dort als einzige Frau auftauchte :-), Ziemlich erschöpft kamen wir abends in Agadir an, wo ich nach einem kurzen Spaziergang an der Promenade und einer nächtlichen Schwimmrunde im Pool des Kamal Hotel übernachtete.

Was noch geschah, lest ihr in Teil 2.

Malta und Gozo im September

Es war mal wieder dringend an der Zeit, Österreich den Rücken zuzukehren und vor den kalten und nassen Tagen noch etwas Sonne und Meer zu genießen.

Viel Zeit hatte ich leider nicht, daher fiel meine Wahl nach kurzer Suche auf Skyscanner auf Malta. Gott sei Dank gab es wegen Corona keine Einreisebeschränkungen und ich musste bei der Einreise nur zwei Formulare ausfüllen. Während des Fluges, der von Wien etwas mehr als zwei Stunden dauert, hatte ich auf dem Hin- und Rückweg jeweils eine ganze Sitzreihe für mich, so dass sogar ein Schläfchen drin war.

 

Malta und Meer

Vom Flughafen kam ich mit dem öffentlichen Bus für 2 Euro nach San Julians zum Marco Polo Party Hostel. Das Transportsystem ist in Malta generell sehr gut ausgebaut und ich bin öffentlich überall, sogar bis direkt an den Strand, sehr gut hingefahren. Google Maps oder die lokale App Tallinja zeigen die Verbindungen sehr zuverlässig an.

Während der Fahrt zum Hostel ging es beständig durch Stadtgebiete,  die alle miteinander extrem verbaut sind: Beton an Beton, große hässliche Gebäude – definitiv keine Orte, an denen ich leben möchte.

Deshalb machte ich mich am folgenden Tag auf den Weg in die Natur. Ohne Umsteigen fuhr ich mit dem Bus zum Strand Ir-Ramla tal-Mixququa und frühstückte dort mit Meerblick. Auf wunderschönen kleinen Pfaden und abwechslungsreichen Kletterwegen an der Küste entlang, wanderte ich dann den ganzen Tag weiter: zum „Ghajn Tuffieha“ Strand, an tollen Felsformationen und Klippen aus Lehm entlang zur „Qarraba Bay„. Von dort über eine winzige Landzunge aus Stein und über sandige Hügel zum „Gnejna Bay“ Strand. Natürlich war ich zwischendrin immer wieder auch schwimmen :-). Am letzten Strand nahm ich dann wieder den Bus zurück nach San Julians, wo ich dann auf der Dachterasse des Hostels noch einen entspannten Abend verbrachte.

Eine Wanderung an vier Stränden entlang, mit ausgiebigem Schwimmen und tollen Ausblicken war genau nach meinem Geschmack!

Tagesauflug auf die Nachbarinsel Gozo

Irgendwie kam ich während meines Kurztrips mit mehreren älteren Männern ins Gespräch. Ein bisschen merkwürdig, aber sehr nett. Einer der Herren empfahl mir den Besuch der Insel Gozo, weil sie ruhig und schön wäre. Da habe ich doch glatt auf einen männlichen Rat gehört und bin am nächsten Morgen mit dem Bus direkt vom Hostel bis zum Hafengebäude in Cirkewwa gefahren. Dort konnte ich schon nach kurzer Wartezeit in die nächste Fähre einsteigen und bei der halbstündigen Überfahrt genüsslich frühstücken.  Das Ticket kostete knapp 5 Euro und musste erst bei der Rückfahrt gezahlt werden.

Auf Gozo kam ich dann im Hafen von Mgarr an und fuhr mit dem Bus über Victoria nach Xwejni an die Küste.

Auf Gozo waren die Straßen tatsächlich viel enger und immer wieder konnte ich schöne Gebäude in traditionellem Baustil entdecken.

Auch auf Gozo genoss ich wieder Sonne und Meer und wanderte an der Küste entlang. Dabei entdeckte ich die traditionelle Art der Salzgewinnung aus Meerwasser und kam auch noch mit einer Frau ins Gespräch, deren Familie in den Sommermonaten dort tatsächlich mit der Salzgewinnung beschäftigt ist und es auch verkauft.

Diese Wasserbecken mit der Vorstellung der geduldigen Salzgewinnung haben mich schon sehr beeindruckt.

Als es langsam dunkel wurde, machte ich mich auf den Rückweg und kam abends im Hostel noch mit ein paar Frauen ins Gespräch, bei dem wir unsere Erfahrungen mit Männern teilten 🙂

Am nächsten Morgen nahm ich dann bereits um 5:13 Uhr den ersten Bus in Richtung Flughafen, den ich dann leicht gestresst mit einmal Umsteigen pünktlich erreichte.

Mein Fazit zu Malta und Gozo: nette Leute,  super Busverbindungen, tolle Strände und Küste – aber total verbaute Städte. Deshalb gibts von denen auch keine Fotos hier.

Griechenland im Juni

Lange habe ich gezittert, ob ich meine zwei Wochen Jahresurlaub in Österreich oder doch im Ausland verbringen können werde. Also habe ich aufmerksam die Nachrichten und die Abflugpläne des Wiener Flughafens studiert und mich dann für einen Urlaub in Griechenland entschieden. Bei der Ankunft am Flughafen in Athen musste ich wie alle anderen Passagiere einen Coronatest abgeben. Danach wurden wir unter Sicherheitsvorkehrungen in ein Hotel in der griechischen Hauptstadt gebracht, wo ich circa 20 Stunden auf mein Testergebnis (Gott sei Dank „negativ“) gewartet habe.
Danach konnte ich doch noch in dem von mir vorab gebuchten Pella Inn Hostel mit toller Dachterasse einchecken, in dem ich das Frauenzimmer mit Blick auf die Akropolis ganz für mich allein hatte. Corona hat auch Vorteile!

Athen – Großstadt mit Charme und Geschichte

Meine Zeit in Athen nutzte ich, um die Altstadt, die Nachbarschaft meines Hostels und die Akropolis zu erkunden. Die eindrucksvolle Akropolis, bei der ich Schildkröten und viele Streunerkatzen entdeckte, ist wohl das größte Steintetris der Welt :-). Corona sei Dank war ich dort fast allein auf dem Gelände.

Die Akropolis bei Vollmond von der Dachterasse des Pella Inn Hostels fotografiert

Die Insel Lesbos

Am folgenden Abend fuhr ich mit der Fähre auf die 12h entfernte Insel Lesbos. Das Ticket dafür hatte ich in einem der vielen Verkaufstellen in der Stadt gekauft. Details für Routen, Ticketpreise und Online-Buchungen sind hier möglich. Die Überfahrt war sehr entspannt. Da nur wenige Passagiere an Bord waren,  konnte ich mich auf  einem Sofa ausstrecken und kam am nächsten Morgen halbwegs ausgeschlafen in der Hafenstadt Mytilini auf der Insel Lesbos an.
Mytilini ist übersichtlich und eine schöne Promenade lädt zum Bummeln und Fischessen ein.
Dort war ich jedoch nicht zum Vergnügen, sondern ich besuchte Menschen, die im gefährlichsten Flüchtlingslager überleben müssen, um mit ihnen ein Interview zu machen, dass ihr hier nachhören könnt.

Schande Europas - Lager Moria für Kriegsflüchtlinge

Nachdem ich gesehen hatte, welch unerträgliches Leid auf der Insel Lesbos zu Hause ist, konnte ich die offensichtlichen Schönheiten der Insel einfach nicht genießen und bin nach drei Nächten wieder abgereist. Denn ich kann mich nicht an einem Ort erholen, wenn ich weiß, dass dort Menschen leiden und sogar sterben. Also ging es mit der Fähre zurück nach Athen. Mein nächstes Ziel war die kleine und grüne Insel Alonnisos – der Weg dorthin dauerte länger – aber er hat sich gelohnt.

Die grüne Insel Alonnisos

Um die Fähre zur Insel zu erreichen, fuhr ich mit dem Überlandbus von KTEL in die vier Stunden entfernte Hafenstadt Volos, die auch einen Stadtstrand und viele Tavernen direkt am Meer zu bieten hat. Nach einer Übernachtung im Hotel nahm ich am nächsten Morgen die Fähre nach Allonisos, die auf ihrem Weg an wunderschönen unbewohnten Inseln vorbeifährt und noch an zwei weiteren Insel stoppt, bevor sie nach ungefähr vier Stunden am Hafen des kleinen Ortes Patitiri anlegt.

Dort genoss ich vier stilvolle Nächte im Hotel Liadromia und unterhielt mich auf der wunderschönen Dachterasse mit der herzlichen Eigentümerin Maria. Tagsüber lag ich am Strand, schwamm im türkisblauen Meer, wanderte zum alten Dorf und an den Klippen entlang. Jeden Abend tauschte ich mein Geld gegen ein köstliches Essen in einer der verschiedenen Tavernen am Hafen. Besonders gut war das Essen im Restaurant Ostria.

Besonders beeindruckend war das türkisblaue und glasklare Wasser rings um die Insel. Es war heißes Badewetter und so dufteten die Pinien sehr intensiv. Noch waren keine Touristen auf der Insel und so teilte ich mir den Strand mit den Einheimischen. Das war richtiger Urlaub! Gerne hätte ich noch weitere Wanderungen auf der Insel unternommen, aber meine Zeit war um.

Auf meinem langen Weg zurück zum Flughafen Athen legte ich wieder eine Übernachtung in Volos ein und konnte sogar noch das Hammam Polis (Note 2, besser ist dieses hier) ausprobieren, bevor ein halbleeres Flugzeug mich wieder müde und gesund zurück nach Wien brachte.

Hast du Fragen? Brauchst du mehr Infos? Schreib einfach in die Kommentare!

Familienwanderung im Mai

Panorama am Traunsee

An einem schönen Samstag im Mai konnte ich einen Gutschein meiner Kinder einlösen, dass sie an einem sonnigen Tag mit mir auf einen Berg gehen. Mühsam ausverhandelt hatten wir, dass wir bei Regenwetter umkehren. Geplant hatte ich eine Wanderung auf den großen Sonnstein am Traunsee. Deshalb stiegen wir in Traunkirchen Bahnhof aus dem Zug, aber irgendwie war das die falsche Bahnstation ausgestiegen und der Weg zum Sonnstein viel zu weit.

Der Weg ist das Ziel

Der freundliche Schaffner an derr Bahnstation empfahl uns stattdessen den Weg zur Hochsteinalm, der gleich nach der Eisenbahnunterführung mit einer Stiege durch die Wiese begann und mit 2,5h Wegzeig ausgeschildert ist.

Über Wiesenwege Straßen und an Viehweiden entlang wanderten wir so langsam unserem Ziel entgegen. Unterwegs entdeckten wir Walderdbeeren, Pferde und Schafe. Insgesamt kam uns der Weg ganz schön lang vor. Wer mit dem Auto fährt kann ein ganzes Stück abkürzen ziemlich weit bis zur Alm hochfahren. Kurz nach dem Parkplatz können sich Wanderer für zwei Gehvarianten entscheiden: Entweder der leichte aber langweilige Forstweg, der auch mit dem Kinderwagen zu schaffen ist, oder ein richtiger Wanderweg vorbei am Bach und mitten durch den Wald.

Tiere am Weg als Garant für glückliche Kinder

Irgendwann traten auch wir dann wieder aus dem Wald heraus und sahen die Hochsteinalm in der Ferne. Auf dem letzten Wegstück gings an zahlreichen Tieren vorbei: Yaks mit Jungtieren, Pferde, Esel und sogar zwei Stachelschweine.

Auf der Hochsteinalm setzten wir uns an einen Tisch auf der Terasse und hatten bei Cola und Kuchen einen wunderbaren Ausblick, der zumindest mich für die Mühe des Weges belohnte. Ich konnte auch Beschilderungen für weitere Wanderwege in andere Richtungen entdecken. Fürs nächste Mal?

Merkwürdigerweise  haben wir für den Rückweg dann viel weniger Zeit gebraucht und waren tatsächlich glücklich, als wir dann erschöpft und müde im Zug zurück nach Linz saßen.

Inzwischen ist einige Zeit vergangen und die Kinder vergessen die Mühen des Weges langsam. Hoffentlich kann ich bald wieder eine Wanderungen mit ihnen planen. Gerne würde ich mit ihnen zum Alberfeldkogel gehen, Seilbahn inklusive.

Hast du schon ähnliche Erfahrungen bei Wanderungen mit Kindern gemacht? Schreib doch dazu in die Kommentare!

Corona-Wanderung am Linzer Stadtrand

wunderschönes Herz aus Moos

Seit einer Woche gelten nun in ganz Österreich Ausgangbeschränkungen. So ganz unglücklich bin ich darüber nicht, weil sich endlich mein tägliches Leben entschleunigt und ich Zeit für eine Wanderung hatte. Da keine weite Ausflüge erlaubt sind, ging es diesmal an den Stadtrand von Linz.

Von den vielen Stadtwanderwegen rund um Linz entschied ich mich für den Weg zum angeblich letzten Schienenstück der ehemaligen Pferdeeisenbahn – ein wichtiger Transportweg zwischen Linz und Böhmen. Ausgangspunkt war eine unscheinbare Straßenbahnhaltestelle etwas außerhalb des Zentrums, an der ich noch nie ausgestiegen war. Gott sei Dank entdeckte ich schon bald eine offizielle Beschilderung des Wanderweges, sonst hätte ich den Eingang in dieses versteckte Paradies wohl nie gefunden: ein Wohngebiet mündet in einen kleinen Spielplatz, wo dann der Wald beginnt.

Frühlingszeit – schönste Zeit

Ein Wald, der jetzt im März von unzähligen weißen Blüten des Buschwindröschens übersät ist. Noch nie habe ich den Frühling als so wunderschöne Jahreszeit erlebt. Dazwischen wuchsen die ersten Wildkräuter und Bärlauch. Beides habe ich gehamstert, um mir später daheim ultimatives Corona-Food zuzubereiten.

Am schönsten fand ich auf dem Weg, der sich immer weiter durch den Wald schlängelte, den kleinen Bach daneben mit seinem Plätschern und kleinen Wasserfällen. Nach 2-3 Tagen freiwilliger Quarantäne war das traumhaft. Auch mein kleiner Hund „Snoopy“, ein stets treuer Begleiter, genoss den erdigen Weg und ging auf Entdeckungstour.

Pferdeeisenbahn – von wegen!

Irgendwann ging es dann auf einer kleinen Landstraße weiter bis zu einem Gasthof mit Wildgehege, der brav geschlossen war. Von dort wieder durch den Wald mit Wasserlauf auf manchen Strecken und dann war ich plötzlich wieder im Stadtgebiet, aber noch keine Schienen der Pferdeeisenbahn in Sicht. Merkwürdig. Dennoch machte ich mich munter weiter auf den Weg. Durch Siedlungen und an Kleingärten vorbei kam ich dann endlich zum ersehnten Ziel. Doch dort wartete nur ein „Modell“ von einem Schienenstück und eine Infotafel zur Pferdeeisenbahn. Welche Enttäuschung! Absichtlich poste ich hier kein Foto davon – Strafe muss sein.

Da ich nun irgendwie zurück zu einer Straßenbahnhaltestelle musste, ging ich weiter bis ein Weg steil bergab führte, ohne Beschilderung – also ganz nach meinem Geschmack 🙂 Am Ende kam ich auf dem Geländer der Johannes Keppler Universität an und musste mir tatsächlich mit GoogleMaps den Weg zur nächsten Haltestelle suchen.

In diesem Sinne wünsche ich euch in dieser Zeit viele wunderbare Überraschungen in eurer Nähe. <3

Zu Besuch im Spa „Ô Bain de Lina“ in Marrakesch

O Bain de Lina Marrakech

Inzwischen bin ich eine echte Hamam-Liebhaberin geworden. Deshalb habe ich mich sehr über die Einladung vom Spa „Ô Bain de Lina“ in Marrakesch gefreut, ihr Hamam auszuprobieren und darüber zu schreiben. Als ich also Ende Februar kaputt vom Flug in Marrakesch ankam, brauchte ich dringend etwas Entspannung und machte mich auf den Weg dorthin.

Mit dem Bus Nr. 5 fuhr ich für 4 Dirham vom Jemaa el-Fnaa zur Haltestelle „Grand Poste“. Dort in der Nähe befinden sich noch einige europäische Geschäfte und ein kleines Einkaufszentrum. Das Spa „Ô Bain de Lina“ liegt nur ein paar Meter von der Bushaltestelle entfernt. Ein großes Schild am Straßenrand zeigt dessen Eingang in ein eher unauffälliges Wohnhaus. Dort gelangt man im Erdgeschoss über einen Weg mit Kerzen und Rosenblättern ins Spa. Ich fand das sehr einladend und liebevoll.

Direkt nach dem Empfang teilt sich das Spa in den Männer- und Frauenbereich. Eine freundliche Mitarbeiterin brachte mich in ein kleines Zimmer mit entspannender Musik, in dem ich meine Kleidung gegen Bademantel und eine kleine Hose tauschte. Danach wurde meine Kleidung in einen Korb gepackt, sicher versperrt und ich in einen kleinen Hamam-Raum geführt.

Dort legte mich auf eine warme Liege aus Stein und meine individuelle Hamam-Waschung in mehreren Schritten begann:

  • Waschung mit sehr warmem Wasser
  • Einseifung mit der typisch marokkanischen schwarzen Seife (savon noir)
  • wieder Waschung am ganzen Körper und kurze Ruhepause
  • sehr festes Peeling mit einem speziellen Handschuh, bei dem sich die alte Haut in kleinen Röllchen ablöst (echt beeindruckend, was da runtergeht)
  • wieder Waschung und Entspannung
  • Einreibung mit der marrokanischen Heilerde Rhassoul, die die Haut babyweich macht
  • kurze Einwirkphase und wieder Waschung am ganzen Körper und den Haaren

Die gesamte Prozedur wurde am ganzen Körper durchgeführt und dauerte circa eine Stunde. Ich musste mich einfach nur von Zeit zu Zeit auf den Bauch oder Rücken drehen 🙂 Danach fühlte ich mich so liebevoll versorgt wie ein kleines Baby. Im Ruheraum konnte ich dann einen süßen Pfefferminztee genießen und weiter entspannen. Eigentlich war ich da schon sehr zufrieden, aber es kam noch mehr! Ich wurde zur Massage abgeholt.

In einem privaten Massageraum wurde ich von einer echten Kennerin eine Stunde lang am ganzen Körper massiert. Und das war definitiv kein bloßes Streicheln, sondern eine professionelle und kraftvolle Ölmassage, die mich sehr an meine Thaimassage für Notfälle in Linz erinnerte. Es war also richtig gut!

Anschließend ging es noch einmal retour in den Hamambereich, wo ich nochmals von Kopf bis Fuß gewaschen wurde. Ehrlich gesagt wurde ich noch nie so verwöhnt. Nach der anfänglichen Scheu, mich fast ganz nackt vor fremden Mitarbeiterinnen des Spas zu zeigen, überwog mit der Zeit mein absolutes Wohlbefinden.

Der Besuch im Spa „Ô Bain de Lina“ war mein vierter Hamambesuch in Istanbul und Marrakesch – und er war für mich der beste, weil ich in privater Atmosphäre ganz wunderbar verwöhnt wurde. Das Spa wird sowohl von Einheimischen als auch TouristInnen besucht. Das “ Ô Bain de Lina“ ist definitiv kein Touristennepp sondern eine echte Wohlfühloase, wo die Mitarbeiterinnen ihr Handwerk wirklich gut beherrschen. Shukran. Schade nur, dass ich nicht regelmäßig in diesen Genuss komme. Aber der nächste Marrakesch-Urlaub kommt bestimmt. Inshallah!

Einmal Marokko mit Kind bitte! Teil 2

Marokko mit Kind

Durch meine letzte Reise nach Marokko schon mutiger geworden, traute ich mich diesmal, mit dem öffentlichen Bus von Marrakesch nach Essaouira zu fahren. Mit von der Partie: meine 8-jährige Tochter. Ich habe mich aus Gründen der Sicherheit für die Luxusvariante mit dem Bus von Supratours entschieden. Da mir die Online-Buchung zu kompliziert war, fuhren wir rechtzeitig mit dem Stadtbus Nr. 14 um 4 Dirham pro Nase zur Busstation neben dem Bahnhof und kauften unsere Ticket direkt am Schalter. Jedes Ticket kostete 80 Dirham.

Im Bus saßen dann vor allem TouristInnen. Also gibt es offenbar noch eine Busvariannte für Einheimische, die ich dann beim nächsten Mal ausprobiere 🙂 Mit Kind war dieser komfortable Reisebus jedoch perfekt, auch wenn es kein WLAN gab. Nach der Hälfte der Fahrtzeit machte der Busfahrer 20 Minuten Pause in einer Kleinstadt. Kurz vor Essaouria sahen wir dann auch einige Bäume, auf denen Ziegen für Fotos posierten. Unser Wettstreit um den ersten Blick aufs Meer verkürzte uns noch die letzten Minuten der Fahrtzeit.

Für unsere Übernachtung hatte ich uns etwas Luxus im Riad 7 Stones gebucht. Dort angekommen duschten wir ausgiebig, genossen das große Bett und machten uns dann auf ans Meer. Das es extrem windig war, hielt meine Tochter nicht davon ab, so richtig im Wasser und am Strand zu toben. Zum Baden war es durch den Wind aber selbst ihr zu kalt.

Den Abend verbrachten wir mit einem Stadtbummel und günstigem Essen in einem der vielen kleinen Restaurants der Stadt. Insgesamt ist Essaouira deutlich entspannter als Marrakesch. Zu Fuß kommt man hier wirklich überall hin. Als Mutter konnte ich so einen Gang runterschalten. Für den Abend waren wir mit meiner ältesten Tochter verabredet, die dann kurz gegen Mitternacht am außerhalb gelegenen Busbahnhof für die „Einheimischen“ eintraf. Dort mit meiner 8-Jährigen im Halbdunkeln zu warten, wäre normalerweise ein No-Go für mich gewesen. Weil sich aber der Buseinweiser gut um uns gekümmert hat, nahmen wir bald meine große Tochter in Empfang, die dann mit ihren drei BegleiterInnen in einem der vielen Hostels der Stadt unterkam.

Am nächsten Tag kauften wir wunderschön duftende Kästchen aus Thujaholz mit geheimen Öffungsmechanismen, fremde Gewürze, Fossilien und viele Oliven. Wir bummelten über alte Festungsmauern, bauten Sandburgen am Strand und aßen frische Falafel direkt am Meer. Gern wären wir noch ein paar Tage länger in dieser charmanten Stadt geblieben, doch der Rückflug rief.

Also fuhren wir am Abend wieder mit dem Bus von Supratours retour. Unser Gepäck konnten wir bis zur Abfahrt in dessen Büro kostenlos zwischenlagern. Während der Pause auf der Hälfte der Strecke, kaufte ich in einem Laden für Haushaltswaren eine Tajineform um 15 Dirham, mit der ich hoffentlich tolle Gerichte aus Marokko nachkochen werde. Da die Form ziemlich schwer war, entschieden wir uns bei der Ankunft in Marrakesch für das Taxis statt den Bus. Der angebliche Nachttarif wäre wohl 60 Dirham, weil angeblich kein Bus mehr fährt, so einer der Fahrer. Bezahlt haben wir letztendlich 30 Dirham und auf der Strecke begegneten uns ganz überraschend doch mehrere Stadtbusse 🙂

Am Jemaa el-Fnaa kauften wir dann noch die letzten Souvenirs, schauten ein letztes Mal den AkrobatInnen zu, bevor wir erschöpft einschliefen und am nächsten Morgen zum Flughafen aufbrachen.

Noch im Flugzeug entschieden wir, dass wir das nächste Mal in die Sandwüste Marokkos fahren und dort selbst nach Fossilien, Steinen und Kristallen suchen werden. Inshallah!

Einmal Marokko mit Kind bitte! Teil 1

Marokko mit Kind

Nach meinem letzten Kurzurlaub in Marrakesch hatte ich Lust auf viel mehr Marokko bekommen. Damit hatte ich wohl auch meine 8-jährige Tochter angesteckt. Sie wollte unbedingt ein Mal auf einem Kamel reiten und frischen Granatapfelsaft trinken.

Und so waren wir nun Ende Februar drei Tage gemeinsam unterwegs. Europäische Frau mit blonden Töchterchen allein in Marokko? Absolut kein Problem. Wir wurden überall sehr freundlich und respektvoll behandelt. Meistens gab es für meine Tochter noch eine extra Portion Herzenswärme, z.B. ein Sitzplatz im Bus oder ein kleines Geschenk beim Einkaufen. Diese Freundlichkeit steckte uns beide an, so dass meine Tochter bald munter auf französisch grüßte, strahlte und sich verabschiedete.

Da wir den ersten Flug des Tages nach Marrakesch gebucht hatten, verbrachten wir die Nacht davor mehr schlecht als recht am Wiener Flughafen. Entsprechend erschöpft war zumindest ich bei unserer Ankunft in DER Stadt des Orients. Mit unserem Hotel Aday, das sehr nah am Jemaa el-Fnaa liegt, hatten wir dann Glück. Es ist günstig und die Zimmer und das Bad sind sauber. Achtung: Handtücher müssen mitgebracht werden.

Inzwischen gehört ein Hamam-Besuch für mich zum Standardprogramm. Diesmal war ich im Spa „Ô Bain de Lina„. Eine genaue Beschreibung der klassischen Hamam-Behandlung dort beschreibe ich hier.

An unserem ersten „richtigen“ Tag in Marokko unternahmen wir mit unserem Guide Ibrahim und einer netten französischen Gruppe einen Tagesauflug in den Toubkal-Nationalpark und in die Steinwüste Agafay. Meiner Tochter gefiel dieser Ausflug sehr, weil wir an mehreren interessanten Stationen anhielten und es immer etwas zu sehen und zu tun gab: eine Arganöl-Produktion mit Verkostung, ein kleiner Souvenirstand am Straßenrand mit beeindruckenden Fossilien, köstliches gemeinsames Mittagsessen, bei dem sie sich mit zwei Mädchen anfreundete und die abwechslungsreiche Wanderung zu einem Wasserfall in den Bergen…

Auf dem Weg in die Steinwüste machte sie ein kleines Nickerchen im Bus und war dann wieder ausgeruht für ihr persönliches Highlight des Tages: Das Kamelreiten! Zuerst wurden alle ReiterInnen in traditionelle marokkanische Gewänder gekleidet. Danach gab es ein kurzes Fotoshooting, bei dem wohl das Kamelbaby der absolute Star war. Als meine Tochter in unserer Karawane dann noch ganz allein auf einem Kamel durch die Steinwüste reiten durfte, war ihr Glück perfekt. Dabei waren das Aufstehen und Niederlegen der großen Wüstenschiffe mit meinem Kind oben drauf wohl der größte Angstmoment für mich während der gesamten Reise.

Erfüllt von der besonderen Intensität der Farben, Gerüche und der traumhaften Landschaft kehrten wir abends in die Stadt zurück und bewunderten auf dem Weg zum Hotel noch das wilde Treiben auf dem Jemaa el-Fnaa.

Geschicklichkeitsspiel
Geschicklichkeitsspiel für Groß und Klein am Jemaa el-Fnaa

Wie es uns am zweiten Tag erging, lest ihr hier.

Silvester in Prag

Das erste Mal seit mehreren Jahren hatte ich an Silvester „kinderfrei“ und so bot sich die Gelegenheit für einen weiteren Kurzurlaub. Die Wahl fiel wieder einmal auf Prag. Gut wenn man an ein ansprechendes Ziel in der Nähe hat und sich dort schon auskennt. Mit dem Flixbus braucht man vier Stunden von Linz bis nach Prag – eine wirklich bequeme Reise, Wlan und geschwätzige Mitreisende inklusive. 😉

Mit meinem Partner machte ich mich nach der Ankunft auf den Weg zum gebuchten Apartment in der Prager Innenstadt. Doch an der angegebenen Adresse war kein Apartment zu finden! So verbrachten wir zwei Stunden im Gewimmel der Prager Altstadt und mit mehreren Telefonaten bei booking.com. Es stellte sich heraus, dass das Apartment schon seit über einem Jahr nicht mehr angeboten wurde und booking.com einen Buchungsfehler begangen hatte. Sehr kulant konnten wir ein neues Apartment im Zentrum buchen und bekommen hoffentlich die Aufzahlung wie angekündigt retour.:-) Unser neues Wish Apartment können wir aufgrund der zentralen Lage, der ruhigen Nachbarschaft und des außergewöhnlich freundlichen Vermieters unbedingt empfehlen.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem entspannten Stadtbummel. Dabei fielen uns die wunderschönen Prunkbauten und immer wieder kleine Details an Häusern und Brücken auf.

Wenzelstatue
Ungewöhnliche Wenzelstatue

Am letzten Tag des Jahres 2019 schliefen wir bis Mittag und spazierten dann durch die Prager Altstadt. Dort waren schon sehr viele TouristInnen unterwegs und manche Gassen waren tatsächlich verstopft. Es ging weder vor noch zurück. Zur Karlsbrücke sind wir gar nicht erst vorgedrungen.

Stattdessen gönnte ich mir für den Preis von 599 Kronen eine 60-minütige Thaimassage  bei Thaiworld. Dieses Massagestudio kenne ich inzwischen seit mehreren Jahren und möchte kein anderes mehr ausprobieren, obwohl es in Prag unzählige davon gibt.

Am Wenzelsplatz wurde bereits am frühen Nachmittag ein medizinisches Versorgungszelt aufgebaut. Die Zufahrtstraßen zum Platz wurden gesperrt und ziemlich viele Polizisten waren präsent. Obwohl es noch hell war, waren dort schon die berüchtigten und sehr lauten tschechischen Kracher zu hören. Die Vorboten einer wilden Nacht?

Gegen Abend versuchten wir unser Glück in einem der zahlreichen Casinos, die oft in wunderschönen historischen Gebäuden zu finden sind. Nach kurzem Anfängerglück verloren wir beim Roulette jedoch  unseren gesamten Einsatz wieder. Pech im Spiel – Glück in der Liebe! Was für ein schönes Omen für 2020!

Ungefähr eine Stunde vor Mitternacht machten wir uns auf den Weg zur riesigen Jan Ziska Reiterstatue. Dieses Wahrzeichen Prags liegt auf einem Hügel und wir erhofften uns von dort einen schönen Blick auf die Stadt und das Feuerwerk. Wir hatten uns nicht getäuscht: immer mehr Leute kamen auf den Hügel, um Mitternacht begann in ganz Prag ein unglaubliches Feuerwerk und wir hatten wohl den besten Blick.

Auf dem Rückweg zum Apartment gegen 1 Uhr kamen wir am Grandior Hotel vorbei, aus dem noch laute Musik zu hören war. Abenteuerlustig gingen wir selbstbewusst in den Hotelsaal und konnten so noch an einer luxuriösen Sylvesterparty, Essen und Getränke inklusive, teilnehmen!

Am ersten Tag des neuen Jahres ging es dann matt aber zufrieden wieder mit dem Flixbus zurück nach Linz.

Fazit: Prag ist an Silvester sehr voll. Außerhalb der Altstadt hat man jedoch genug Möglichkeiten für Stadtbummel und Freizeitvergnügen aller Art.

Weihnachten auf Mallorca

Weihnachten auf Mallorca

Jedes Jahr zu Weihnachten fliehe ich aus Mitteleuropa, weil ich die scheinheiligen Weihnachtsfeiern im angeblich so trauten Kreise der Familie nicht mag.

Dieses Jahr war es also Mallorca – schlichtweg weil die Flüge günstig waren. Mit Laudamotion kommt man schon für unverschämt wenig Geld auf die Insel.

Nach der Ankunft am Flughafen in Palma fuhr ich mit dem öffentlichen Bus bis ins Zentrum und machte mich dann zu Fuß und mit Googlemaps auf den Weg zum gebuchten Hostel. Palma machte an diesem Abend einen ruhigen Eindruck. Kaum Leute auf der Straße, aber die Weihnachtsbeleuchtung war beeindruckend und wunderschön. Im Y Hostel erwartete mich eine hölzerne Schlafkabine mit Lampe und Vorhang im Frauenschlafsaal. So war doch Privatsphäre möglich – für mich eine gute Lösung.

Am 24. Dezember ging ich nun auf Entdeckungsreise. Schließlich wollte ich ja wandern. Zuerst machte ich mich also auf zum Castell del Bellver – eine historische Festung auf einem kleineren Hügel Palmas. Schon dieser erste Ausblick war sehr eindrucksvoll: Bäume, Meer und der Hafen Palmas. Durch diesen ersten Erfolg ermutigt, schlug ich mich von dort durch die Wildnis bis zum Na Burguesa mit seiner Friedensmaria durch: ein Hügel mit einer goldenen Statue am Rande von Palma. Auf dem Weg dorthin genoss ich die Stille, die warme Sonne und die wirklich wilde Natur. Der Ausblick von diesem größeren Hügel auf Palma und das Meer entschädigte mich für den wirklich schweißtreibenden Aufstieg. Für den Rückweg wählte ich dann aus Bequemlichkeit doch den Bus und erkundete noch ein wenig das Stadtzentrum mit seinen imposanten Bauten und vielen deutschsprachigen TouristInnen.

 

Für den 25. Dezember hatte ich mich ganz spontan einer tollen Gemeinschaft der Facebook-Gruppe „Wandern Mallorca“ angeschlossen. Unser Wanderführer und seine Frau hatten nichts Geringeres als eine Drei-1000er-Gipfeltour geplant: Ofre, Franquesa und Rateta. Und genau so kam es dann auch! Im Auto ging es zum Cuber-Stausee, wo dann noch zwei weitere Wanderfreunde dazu stießen.   Gipfel für Gipfel erklommen wir gemeinsam und konnten dabei wundervolle Ausblicke genießen. Auf den kaum erkennbaren Pfaden, die nur durch kleine Steinhaufen markiert waren, begegnete uns fast niemand. Dafür sahen wir Ziegen, eine Kuh, Raubvögel und Geier. Für den regulären Abstieg des letzten Gipfels fehlte uns am Ende wohl allen die Geduld und so wählten wir eine waghalsige Route, bei der Gott sei Dank niemand verletzt wurde.

Diese Wanderung war definitiv das Highlight meines Kurzaufenthaltes in Mallorca. Strand habe ich übrigens keinen gesehen, sondern nur den großen Hafen mit unendlich vielen Booten.

Fazit: Das Wandern in der Natur Mallorcas ist sehr empfehlenswert! Und ohne ortskundige WanderführerIn wäre ich verloren gewesen.